NEUER Patientenbericht

10 Jan 2018

Homöopathie bei Tieren

 

Abszess-Behandlung

von Carol Seiler

 

 

Daisy* wurde mir am 24.7.17 mit einem grossen Abszess links am Hals zur homöopathischen Anamnese vorgestellt.

 

Bereits im Juni 2017 leidete Daisy unter einem akuten Schub der chronischen Hufrehe. Diese wurde medikamentös vom Tierarzt behandelt. Die labordiagnostische Analyse ergab zudem einen Selenmangel. So wurde Daisy’s Mangel mit einer Seelenspritze substitutioniert.

 

Ob nun der Abszess aufgrund der Injektion kam, ist nicht mehr mit Sicherheit nach vollziehbar.

 

Daisy stand neben ihrer Freundin im Auslauf und schaute mich etwas skeptisch an. Der Abszess nicht zu übersehen! Zu diesem Zeitpunkt hat der Abszess bereits die Grösse einer Faust angenommen. Die Absonderungen eiternd, wässrig aber nicht stinkend. Die Austrittsteile war wegen den vielen Absonderungen nicht klar ersichtlich.

 

 

Daisy liess erstaunlicherweise Berührungen zu. Obwohl die Haut sehr gereizt und stark gedehnt war, durfte man die Schwellung auch mit leichtem Druck berühren.

Das Allgemeinbefinden von Daisy war etwas reduziert. Sie frass und trank noch, doch war sie etwas schlapp und wirkte laut Besitzer abwesender als sonst. Daisy sei sonst ein freches, aufmerksames Pony.

 

 

Inzwischen belastete Daisy zwar wieder alle Füsse gleich, lief aber noch etwas vorsichtig. So mussten wir während der ganzen Behandlung Daisy’s Zustand sehr genau beobachten. Um die Situation richtig zu erfassen, führte ich eine ausführliche medizinische Allgemeinuntersuchung durch. Daisy hatte weder Fieber noch andere Auffälligkeiten und so gaben wir ihr am 24.7.17 die passende homöopathische Arznei. Die Aufgabe der Besitzer war es, Daisy’s Zustand genau zu beobachten, Temperatur regelmässig zu messen und den Abszess dreimal täglich mit Calendula Tee zu spülen.

 

 

 

 

 

Bereits einen Tag später ergab die Untersuchung grosse Fortschritte! Die Schwellung ging auf die Hälfte zurück und die Austrittsstelle wurde nun klar ersichtlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 27.7.17 wurde ich von Daisy mit einem Wiehern herzlich begrüsst. Die Besitzer teilten mir mit Freude mit, dass Daisy wieder wiehre und frecher werde! Mich freute es. Es bestätigte die bereits körperliche Verbesserung. In der homöopathischen Behandlung ist es entscheidend, wie es dem Patient während der Behandlung geht. Das Gemüt steht also bei einer ganzheitlichen Betrachtung im Vordergrund. Es zeigt mir, dass der Patient wieder zu Kräften kommt und nun selbst genügend Energie für die Heilung bereitstellen kann.

 

Die Absonderungen reduzierten sich auf die Hälfte. Der Abszess wurde weiterhin immer kleiner. Es zeigte sich nun auch noch eine andere Austrittsstelle des Eiters. So hiess es abwarten da die Arznei mit Daisy noch immer super Arbeit leistete. Weiterhin wurde die Wunde dreimal täglich mit Calendula Tee gespült.

 

 

 

Da Daisy im Juni 2017 aufgrund der starken Hufrehe rund drei Packungen Metacam (http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_v.htm) verabreicht bekam, begannen wir zusätzlich mit einer „Ausleitungs-/Entgiftungskur“. Wir arbeiteten mit der Huminsäure WH 67.(http://www.heilpraktiker-fortbildung.de/pharma-infos/huminsaeuren/)

 

 

 

Bei meinem Besuch am 2.8.17 erfreute ich mich über die Entwicklung der letzten Woche. Die Schwellung war nun bereits fast vollständig verschwunden. Die beiden Abszessausgänge haben sich verbunden und die Decke hat sich abgelöst. So konnte der restliche Eiter abfliessen und die Wunde konnte gut gespült werden. Die Haut rund um den Abszess wurde wieder etwas weicher und konnte sich langsam erholen.

 

 

 

 

 

 

Daisy sei aufgestellt, stehe gerne in der Sonne, fresse gut und hatte nie stark erhöhte Temperaturwerte gehabt. Die Wunde fing etwas an zu kratzen und so wusste ich, dass dem Heilungsprozess nun wirklich nichts mehr im Weg stand.

 

 

 

 Fazit:

Daisy reagierte sehr schnell auf das homöopathische Mittel. Es gab keine Zwischenfälle und so wurde der Abszess stetig besser. Daisy ging es während der ganzen Behandlung gut. Ihr Allgemeinbefinden wurde nach dem homöopathischen Mittel deutlich besser. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Besitzern konnten wir Daisy gute Unterstützung geben ohne dabei einen akuten Hufreheschub auszulösen oder sie im Stoffwechsel zu belasten. Auch musste man so weder den Abszess chirurgisch Eröffnen, noch eine Drainage legen.

 

 

 

 

 

 

 

Carol Seiler

Tierhomöopathie Seiler

 

Dyanimal

…dynamische Arbeit mit Mensch und Tier

 

www.carolseiler.ch

079 267 12 15

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